puh ok auf wunsch einer person schreib ich also mal mehr als nur einen oberflächlichen Satz..

– Das Loch -
- Teil 1 -

Wo ist mein Loch, welches ich mir so viele Jahre mühselig ausgehoben habe?! Es kann doch nicht einfach wieder aufgeschüttet worden sein. Wer sollte das getan haben? Keiner weiß wo es ist & selbst wenn, wäre es viel zu aufwändig dort hin zu gelangen. Es sind schon so viele bei dem Versuch gescheitert. Nur ich kann dieses tiefe Loch zuschütten denn ich kenne den Weg dort hin. Aber es ist schon zu tief. Ich schaffs nicht mehr allein & ich kann es nicht mehr mit mir vereinbaren noch eine Seele um Hilfe zu bitten & somit ins Unglück (das Loch) zu reißen. Ich kann auch nicht immer einen Bogen um dieses Loch gehen. Also werde ich mich wohl früher oder später selbst reinfallen lassen um die nächste Seele vor ihrem Unglück zu bewahren.

- Teil 2 -

Ich liege auf dem kalten, matschigen Boden. Endlich bin ich hier angelangt. Um mich herum ist es düster, man hört keinen einzigen Ton, keinen Schall. Das einzige was ich leise höre ist mein flacher, schneller Atem. Um mich herum liegen tausende Scherben. Das waren also die mir geschenkten Herzen. & erst jetzt sehe ich was ich mit ihnen gemacht habe. Ich habe, wie immer, alles & jeden kaputt gemacht. Es ist nur gerecht, dass ich jetzt hier liege.
Die Scherben bohren sich langsam in meine Haut & es fühlt sich gut an. Denn jetzt weiß ich auch wie sich die Seelen dieser gebrochenen Herzen fühlten. Doch sie wollten ja nicht auf mich hören!! Ich habe es ihnen vorher gesagt!! Allen!! Warum haben sie mir denn nur nicht geglaubt?! Jeder von ihnen dachte er wäre anders als sein Vorgänger, stärker. Doch keinen von ihnen war stark genug. Ich habe sie Alle gebrochen, kaputt gemacht. Dabei habe auch ich mir so gewünscht, dass einer von ihnen stark genug ist & mir helfen kann. Jetzt kann & will ich auf niemanden mehr hoffen denn es ist wohl unmöglich mir zu helfen.
Ich hing zu lange schon mit nur einer Hand am Rand dieses Loches & jetzt habe auch ich los gelassen. Nicht weil ich nicht mehr konnte! Nein. Doch es kam schon die nächste Seele, die mir da raus helfen wollte. Also was sollte ich anderes tun außer los zu lassen? Ich konnte/wollte nicht noch ein Herz, an meinen Füßen vorbei, ins Loch fallen sehen. Es tat doch jedes einzelne Mal allen nur so weh.


7 Antworten auf „“


  1. 1 Jakob 11. März 2008 um 20:02 Uhr

    Also, mit etwas weniger Pathos und ein wenig mehr kreativer Verrätselung tät mir das glatt gefallen! So wie jetzt ist die Metapher aber noch ein bisschen dünn für eine zweiteilige Epopoe …

  2. 2 mondkind 11. März 2008 um 21:25 Uhr

    wenn du das dünn findest tust du mir leid & hast kein bischen verstanden worum es geht

  3. 3 Jakob 12. März 2008 um 0:24 Uhr

    Jetzt wird mir klar, warum dieser Hilferuf so bitter nötig war! Das ist natürlich ein zermürbendes Double-Bind, wenn es dir einerseits nach Aufmerksamkeit verlangt, du diese aber andererseits nur so uninteressant wie möglich (das heißt: in Form unumwundener Zustimmung) erfahren willst.

    Nun habe ich vielleicht dein Sinn und Zweck obiger Eröffnungen deinerseits missdeutet, indem ich die Maßstäbe der Literaturkritik darauf anwendete. Oder aber: Du hast den Sinn und Zweck des Publizierens vielleicht nicht so recht im Blick. Der ist es nämlich (abgesehen davon, Menschen zu erleuchten oder zu beleheren oder – der Himmel bewahre uns – einfach nur zu unterhalten!), sich der Kritik auszusetzen, an der die eigene Urteilskraft über die Qualität des selbst Verquasten sich im besten Falle schärfen lässt.

    Natürlich kannst du auch nur „deine Gefühle zum Ausdruck bringen“, doch warum sollte das jemand lesen? Und wie interessant ist die notwendig verlogene Antwort: „Toll! ich weiß genau, was du meinst!“, auf die du offenbar abzielst, denn bitte? Beweist sie irgend etwas, außer, dass ein Leser sich entweder gar nicht oder höchst oberflächlich auf deinen Text eingelassen hat und ihn einzig als Projektionsfläche für die eigene Gemütslage verwendet, anstatt seinen technischen und inhaltlichlichen Qualitäten ernsthaft auf den Grund zu gehen?

    Wer publiziert, in welcher Form auch immer, der hat, daovn gehe ich doch mal aus, nicht nur den Wunsch, dem inneren Wortdruck luftzumachen, sondern will aus dem Empfinden auch etwas kunstvolles und anregendes schmieden, das über den reinen, repetitiven Ausbruch hinausgeht und das Medium der Sprache nutzt, um ein Gefühl und einen Gedanken über sich hinaus zu entwickeln, ihn in Bewegung zu setzen, nicht nur im dumpfen, vermeintlich authentischen wie’s-dir-grad-so-geht zu verharren. So überhaupt erst kann ein Text nämlich für den ernsthaften Leser ansprechend werden: Indem er Vielschichtigkeit und Deutungsvielfalt entwickelt. Wenn du deinen Text mit dem verwechselst, was du damit an Gefühlen zum Ausdruck bringst oder was du damit sagen willst, dann hast du schlicht nicht begriffen, was ein Text ist. Ein Text ist grundlegend intersubjektiv, und der Versuch, die intersubjektive Kluft durch das schon erwähnte „Ich weiß genau was du meinst“ zu schließen, ist notwendig verlogen – niemand weiß jemals, ob er oder sie begriffen hat, was du meinst. Deshalb ist es auch völlig uninteressant. Interessant ist die Auseinandersetzung mit dem Text, die dich offenbar nicht interessiert.

    Was sehr bedauerlich ist und einen blog eigentlich zu einer für dich völlig überflüssigen Einrichtung macht (es sei denn, du findest drei oder vier andere Blogger, die mit dir eine Abmachung zwecks gegenseitigen Bauchpinselns treffen möchten. Ich gehöre nicht dazu.)

  4. 4 mondkind 12. März 2008 um 11:38 Uhr

    ich will nich hören dass leute den text gut finden.. vielleicht hab ich den nur hier rauf gesetzt weil ich diese gedanken loswerden musste… nur wenn er als oberflächlich und dünn bezeichnet wird lass ich schon einen komentar dazu ab.. weil das echt in dem fall naiv ist.

  5. 5 Jakob 12. März 2008 um 16:46 Uhr

    „Dünn“ ist die Metapher (und auch nur, weil sie eben etwas zu lang ausgewalzt ist), „oberflächlich“ benutze ich als Wort überhaupt erst in meinem zweiten Posting, und da in Bezug auf potentielle LeserInnen, nicht auf den Text.
    Wenn du es loswerden willst bitte, daran stört sich keiner. Wenn du keine negativen Kommentare willst – nun, du kannst sie ja einfach löschen oder sperren. Warum du aber erst um Kommentare bettelst und dann deine Kommentatoren beleidigst, dass will mir nicht in den Kopf. Denn: Das von dir so locker mal eben geäußerte „Du tust mir leid!“ ist eine der bösartigsten Beleidigungen überhaupt, nämlich nichts anderes als die Behauptung, jemand sei so humdsblöd, dass Diskussion sich eh nicht mehr lohnt, sondern nur noch Mitleid für jemanden, der intellektuell oder seelisch offenbar so schlecht ausgestattet ist. Kurz: Wer in solcher Weise polemisch bemitleidet, will offenbar nicht diskutieren oder kritisieren, sondern verletzen, will dem vermeintlichen Gegner das Gefühl geben, etwas weniger zu sein als ein richtiger Mensch. Wer auf die Kritik an einem Text mit solcher Verächtlichmachung der Person des Kritikers reagiert, verwechselt Kritik und Beleidigung und vergeltet erstere mit letzterer.

  6. 6 mondkind 12. März 2008 um 17:17 Uhr

    Ich hab nich gesagt dass ich keine negativen kommentare will!! ich steh auf kritik.. und ich hab nich um komentare gebettelt sondern einfach mal meinen blog billig an gepriesen.. auf dass leute erstmal sehen dass er exestiert

  7. 7 Biberschwester 12. März 2008 um 17:47 Uhr

    Ehrlich gesagt habe ich Jakobs post auch nicht als „böse“kritik verstanden sondern einfach nur als Beurteilung wie es bei ihm angekommen ist und ganz ehrlich ich sehe es ähnlich er hat nicht deine Gefühle verletzt sondern lediglich deinen Schreibstil bewertet und dir Hinweise gegeben was er anders machen würde oder was du noch verbessern könntest so ist das nun mal wenn man Texte in seinen Blog stellt XP

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